Bräuche um den Brautschuh

Bräuche um den Brautschuh

 

 

Die Braut erhält von der Schwiegermutter einen Goldtaler  diesen legt sie sich am Hochzeitstag in den Brautschuh, so bringt es Glück und Wohlstand in der Ehe.

Ein Brauch ist besonders bei den ledigen Freundinnen der Braut sehr beliebt. Die Braut schreibt auf die Sohlen der Brautschuhe die Namen ihrer unverheirateten Freundinnen. Die Damen, deren Namen am Ende des Abends nicht mehr zu lesen sind, können sich bald auf die eigene Hochzeit freuen.

Früher war es Brauch, dass die Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen bezahlte, was nicht nur Glück bringen sollte sondern auch die Sparsamkeit der Braut symbolisierte. Dies ist auf die Zeit zurück zu führen, in der die Leute arm waren und für die Aussteuer jeden Pfennig dreimal umdrehen mussten. Die Mädchen sparten damals schon ab der Schulzeit für ihren zukünftigen Haushalt. Bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen, so war das für den zukünftigen Ehemann die Garantie für eine sparsame, treue und beständige Ehefrau.

 

Bräuche um den Brautschuh